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 Daniel Decker Benefitzkonzert für GoAHead

25.5. Daniel DeckerDaniel Decker: Weißer Wal


Jeder von uns ist auf der Jagd nach seinem weißen Wal. So wie einst Kapitän Ahab, der eine Rechnung mit Moby Dick offen hatte. Auch Daniel Decker sticht in See. Aber aus einem anderen Grund. Er will herausfinden, wie wir Teil jener Maschine werden konnten, die einen fremdbestimmt: Wo es nichts mehr gibt, „wofür es sich lohnt aufzustehen“.
Das ist sein weißer Wal. Dafür muss die Welt jedoch nicht aus den Fugen gehoben werden: „Wir wollen niemanden stürzen / wir wollen nur etwas verändern“, heißt es etwa in „Wir werden uns rächen“.
„Weißer Wal“ ist Daniel Deckers erstes Album, produziert mit Maximilian Stamm (u.a. Kiesgroup), gemastert von Michael Schwabe (u.a. Tocotronic, Tomte). Zuvor war der Wahl-Berliner als Labelchef (lolila) und einzig festes Mitglied des Pawnshop Orchestras (www.pawnshop-orchestra.de) tätig, bevor er mit Kotzendes Einhorn (www.kotzendes-einhorn.de) zu einem der bekanntesten Bloggern des Landes wurde.
Sein Album bezeichnet der 32jährige als „Manifest der schlechten Laune“, das die Zustände kritisiert. In „Wir müssen zerstören“ singt Decker: „Wenn man nachts aufwacht und merkt, dass das, was man macht, doch nicht alles gewesen sein kann“. Wir alle kennen diese Tage, in denen wir nur funktionieren müssen.
Zufluchten müssen umkämpft werden: „Wir brauchen einen Freiraum für uns allein / Das soll unsere Enklave sein“. Von diesen Inseln stechen wir immer wieder in See. Und am Ende darf auch mit „erhobenem Kopf“ gescheitert werden („Helden für einen Tag“).
„Weißer Wal“ ist eine jener Platten, die auf zwei Weisen funktionieren: Als Rockalbum, laut aufgedreht, oder als Singer/Songwriter-Platte, auf Zimmerlautstärke, um den Texten zu lauschen.
Sassan Niasseri

Presse:
„Daniel Decker ist der atemberaubende Neustart für die verkorkste Spex- bis Intro-affine Einbahnstraße deutscher Alternativmusik.“
Bruno Kramm in der F.A.Z

.„Auf seiner Platte überrascht Daniel nicht nur mit zarten Impressionen, sondern vor allem mit drängenden Indiepop-Songs, die manchmal an die frühen Blumfeld oder Tocotronic erinnern.“
Rolling Stone 246

„Weißer Wal fühlt sich an wie ein depressiver Freund, der auf einer Party die ganze Zeit an einem hängt.“
Lennart Thiem, Felgerson Blau

„Diese Selbstoptimierungs-Generation, der über der Digitalisierung des Lebens nach den Idealen nun auch noch die Wünsche verloren gegangen ist, […] hat nun eine Stimme gefunden.“ (Musikexpress)

„Deckers ‚Weißer Wal‘ soll ‚wehtun‘: Wie ein gefährlicher Strudel reist er in eine widersprüchliche, postpubertäre Parallelwelt, die im Moment des Sich-Auskotzens über das Leben befreiend wird.“ (taz)

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Ort : unterRock, Fürbringerstraße 20a, 10961 Berlin
25. ai 2017, 20:00
Eintritt frei - Free entrance always